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März 2021

Neues „Lieferketten-Gesetz“ geplant.

Mit dem bereits im Deutschen Gesetzgebungsverfahren befindlichen Lieferkettengesetz sollen Unternehmen für Menschenrechts- und Umweltverstöße nicht nur in eigenen Betrieben, sondern auch in der gesamten Wertschöpfungskette verantwortlich gemacht machen. Die bisher üblichen, rein vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Lieferanten werden nicht mehr ausreichen, um Haftungsrisiken zu vermeiden. Das heißt, Unternehmen werden Compliance Systeme benötigen, die auch Lieferanten-Audits/ Überprüfungen beinhalten.
Das Gesetz wird zum Teil sogar aus der Wirtschaft selbst gefordert, um einen EU einheitlichen Rechtsrahmen zu schaffen. 

Wir werden Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten und die zukünftigen gesetzlichen Vorgaben selbstverständlich im Rahmen unseres Compliance Managements umsetzen.

Update März 2021

Das Wirtschafts-, Arbeits- und Entwicklungsministerium haben sich nach langem Ringen auf einen neuen Entwurf vom Lieferkettengesetz geeinigt. In seiner aktuellen Fassung vom 3. März 2021 verpflichtet er deutsche Großunternehmen dazu, Sorgfaltspflichten bezüglich internationaler Menschenrechte wahrzunehmen und diese entlang ihrer Lieferkette durchzusetzen. In Kraft treten soll das Gesetz am 1. Januar 2023 für Unternehmen mit mehr als 3000 Mitarbeitern, ab 2024 für Unternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten. Handlungsbedarf besteht für Unternehmen, die auf internationale Lieferketten angewiesen sind, insbesondere im Bereich der Textil-, Automobil-, Chemie- und Lebensmittelindustrie. Bei Zuwiderhandlungen kann es zu hohen Bußgeldern kommen und bei schweren Verstößen sogar zu einem bis zu 3-jährigen Ausschluss von öffentlichen Aufträgen.

Update September 2021: Lieferkettengesetz beschlossen

 Mit dem Lieferkettengesetz sollen Unternehmen für Menschenrechts- und Umweltverstöße nicht nur in eigenen Betrieben, sondern auch in der gesamten Wertschöpfungskette verantwortlich gemacht machen. Die bisher üblichen, rein vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Lieferanten reichen nicht mehr aus, um Haftungsrisiken zu vermeiden. Das heißt, Unternehmen benötigen Compliance Systeme, die auch Lieferanten-Audits/ Überprüfungen beinhalten.
Das Gesetz wurde zum Teil sogar aus der Wirtschaft selbst gefordert, um einen EU einheitlichen Rechtsrahmen zu schaffen.

In der nun beschlossenen Fassung verpflichtet das Lieferkettengesetz deutsche Großunternehmen dazu, Sorgfaltspflichten bezüglich internationaler Menschenrechte wahrzunehmen und diese entlang ihrer Lieferkette durchzusetzen. In Kraft tritt das Gesetz am 1. Januar 2023 für Unternehmen mit mehr als 3000 Mitarbeitern, ab 2024 für Unternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten. Handlungsbedarf besteht für Unternehmen, die auf internationale Lieferketten angewiesen sind, insbesondere im Bereich der Textil-, Automobil-, Chemie- und Lebensmittelindustrie. Bei Zuwiderhandlungen kann es zu hohen Bußgeldern kommen und bei schweren Verstößen sogar zu einem bis zu 3-jährigen Ausschluss von öffentlichen Aufträgen.

Wir unterstützen Sie gerne beim Aufbau der notwendigen Compliance Strukturen!

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